Therapie

Es gibt bei seelischen Problemen keinen Maßstab, an dem man ablesen kann, dass es nun Zeit ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Tatsache, dass Sie sich diese Frage stellen und ein Problem erkannt haben, weist darauf hin, dass sie offen für Hilfe sind.

Was heißt Therapie? Und wann brauche ich sie?

Es gibt bei seelischen Problemen keinen Maßstab, an dem man ablesen kann, dass es nun Zeit ist, eine Therapie in Anspruch zu nehmen.

Die Tatsache, dass Sie sich diese Frage stellen und ein Problem erkannt haben, weist darauf hin, dass sie offen für Hilfe sind. Haben Sie vielleicht Angst vor der Meinung oder den Vorurteilen der Anderen?

Das brauchen Sie nicht: man ist nicht verrückt, labil oder zu schwach, wenn man Hilfe in Anspruch nimmt. Im Gegenteil – man ist besorgt um sich und stellt sich einem Problem. Man will sich kümmern und daran arbeiten. Das zeugt von Stärke, Mut und Willen.

Es geht in der Psychotherapie um die Behandlung seelischer Probleme, die das Leben des Betroffenen beeinträchtigen. Diese Probleme können das Verhalten oder die Wahrnehmung, die Verarbeitung von Erlebnissen, soziale Beziehungen und auch die Störung von Körperfunktionen ohne organische Ursache betreffen.

Zum Beispiel:

  • Seelisch bedingte Funktionsstörungen, z.B. Bluthochdruck, Schlafstörungen, Migräne, sexuelle Störungen, gehäufte Blasenentzündungen usw.
  • Körperliche Erkrankungen, die durch seelische Faktoren hervorgerufen werden, wie z.B. Rückenschmerzen, Schmerzen in den Beinen oder in den Armen, Bauchschmerzen (vom Arzt ohne organischen Befund diagnostiziert)
  • Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimie), Übergewicht (Adipositas)
  • Chronische Erkrankungen (Begleitung)
  • Angst, generalisierte Angststörungen, Panikattacken, Prüfungsängste, Phobien
  • Zwangsstörungen
  • Stressreaktion
  • Burn out

Hier könnten noch weitere Störungsbilder notiert werden, denn unser Körper ist sehr kreativ, um seine seelischen Nöte zu zeigen.

 

Eine Psychotherapie kann weiterhin z.B. genutzt werden, wenn:

  • Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Alltagspflichten zu erfüllen
  • Ihr Leidensdruck zu groß ist
  • Sie schon selber versucht haben sich zu helfen, aber keinen Rat mehr wissen
  • Sie versuchen, Ihr Leid mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln selber zu bekämpfen
  • Das Leid bereits Ihre Partnerschaft, Familie oder Freundschaften belastet
  • Sie bereits Probleme haben, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren
  • Ihre Leistungsfähigkeit nachgelassen hat
  • Sie viel Grübeln und Probleme haben, sich zu freuen
  • Sie keinen Hunger mehr haben oder sehr viel mehr essen als Sie es früher getan haben

Grundsätzlich rechne ich privat ab. Sollten Sie privat versichert sein oder eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, die die Leistungen des Heilpraktikers mit einbezieht, tragen die Krankenkassen meine Kosten in unterschiedlicher bis voller Höhe.
Bitte informieren Sie sich vor Therapiebeginn bei Ihrer Krankenkasse.